Die Elektrospeicherheizung ist eine bewährte Lösung zur Raumheizung, die auf elektrischer Energie basiert. Mit steigendem Bewusstsein für Umweltschutz, Energieeffizienz und die eigene Stromproduktion via Photovoltaik gewinnt diese Heizmethode in der Schweiz wieder an Attraktivität. In diesem Ratgeber erfahren Sie alles über die Funktionsweise, Vorteile, Kosten sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen einer Elektrospeicherheizung in der Schweiz.
Eine Elektrospeicherheizung – oft auch als Speicherheizung oder Nachtspeicherofen bezeichnet – ist ein elektrisches Heizsystem. Es wandelt Strom in Wärme um und speichert diese in speziellen, hochfesten Keramik- oder Schamottesteinen. Die gespeicherte Wärme wird anschliessend zeitversetzt und bedarfsgerecht an den Raum abgegeben.
Das Prinzip beruht auf der zeitlichen Entkopplung von Stromaufnahme und Wärmeabgabe: Das Gerät lädt sich bevorzugt dann auf, wenn Strom günstig verfügbar ist, und gibt die Wärme ab, wenn der Raum beheizt werden soll.
Eine Elektrospeicherheizung besteht im Wesentlichen aus drei Komponenten:
Dank des integrierten Speichers kann die Elektrospeicherheizung gezielt in Zeiten günstigerer Stromtarife (Niedertarif/Nachtstrom) aufgeladen werden. Noch effizienter wird das System in Kombination mit einer eigenen Photovoltaikanlage: Überschüssiger Solarstrom vom Tag wird direkt als Wärme für die Nacht gespeichert.
Im Gegensatz zu fossilen Heizsystemen erzeugt eine Elektrospeicherheizung vor Ort keinerlei CO₂-Emissionen oder Feinstaub. Wird das Gerät mit Schweizer Wasserkraft oder eigenem PV-Strom betrieben, heizen Sie nahezu klimaneutral.
Die Montage ist einfach und verhältnismässig günstig. Es werden weder Kamine, Tankanlagen noch aufwendige Rohrsysteme benötigt. Das macht Elektrospeicherheizungen besonders attraktiv bei Sanierungen oder in Gebäuden ohne zentrales Heizungssystem.
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Jedes Gerät verfügt über ein eigenes Thermostat. Dadurch lässt sich jeder Raum unabhängig regeln – das erhöht den Wohnkomfort und spart Energie in ungenutzten Räumen.
Besonders in Schweizer Ferienhäusern und Maiensässen sowie im Bestandsbau bieten Speicherheizungen eine verlässliche und wartungsfreie Lösung, da kein Frostrisiko in Wasserleitungen besteht.
In Büros, Praxisräumen oder Ladenlokalen ermöglichen Elektrospeicherheizungen eine gezielte Wärmeversorgung während der Arbeitszeiten bei gleichzeitig niedrigen Fixkosten.
Mit modernen, App-gesteuerten Thermostaten stellen Sie exakte Heizprofile ein. So vermeiden Sie unnötiges Heizen bei Abwesenheit.
Passen Sie die Ladeleistung an den tatsächlichen Witterungsverlauf an. Eine witterungsgeführte Steuerung verhindert, dass der Speicher an milden Tagen überladen wird.
Eine gute Dämmung von Fenstern und Fassade reduziert den Wärmeverlust massiv. Je besser die Dämmung, desto effizienter arbeitet die Speicherheizung.
Fossile Heizungen benötigen Tanks, Kaminfeger-Wartungen und Brennstoffleitungen. Eine Elektrospeicherheizung arbeitet sauber, geräuschlos und wartungsfrei. Zudem entfällt die Abhängigkeit von fossilen Rohstoffpreisen.
Wärmepumpen nutzen Umweltwärme und sind im laufenden Betrieb energieeffizienter (höherer Wirkungsgrad). Allerdings sind die Anschaffungs- und Erschliessungskoosten einer Wärmepumpe deutlich höher. Nutzen Sie hier unseren Heizkostenrechner für die Schweiz zum vergleichen.
Speicherheizungen punkten überall dort, wo eine Wärmepumpe baulich oder finanziell nicht realisierbar ist.
In der Schweiz regeln die kantonalen Energiegesetze (basierend auf den Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich, MuKEn) den Einsatz von Elektroheizungen. In vielen Kantonen ist der Neueinbau von reinen Elektro-Widerstandsheizungen als Hauptheizsystem im Neubau nicht mehr gestattet oder an strenge Auflagen gebunden.
Als Zusatzheizung, zur Erhöhung des Eigenverbrauchs von Solarstrom oder in spezifischen Sanierungsszenarien bleiben moderne, intelligent gesteuerte Elektrospeicherheizungen jedoch eine zukunftsfähige Nischenlösung.
Die Elektrospeicherheizung ist eine saubere, wartungsfreie und flexibel einsetzbare Heizlösung. Durch die Kombination mit Smarthome-Steuerungen, flexiblen Stromtarifen oder einer eigenen Photovoltaikanlage lässt sie sich in der Schweiz ökonomisch und ökologisch sinnvoll betreiben. Prüfen Sie vor der Planung stets die lokalen kantonalen Bestimmungen.
Die Ladedauer hängt von der Speicherkapazität und der Restwärme ab. In der Regel lädt das System während der Niedertarifzeiten in etwa 6 bis 8 Stunden vollständig auf.
Eco Swiss Elektrospeicherheizungen benötigen jedoch nur 4 bis 5 Stunden Strom um für 24 Stunden mollige Wärme abzugeben!
Das unterscheidet sich je nach Kanton. Während der Ersatz oder Einsatz als Zusatzheizung oft problemlos möglich ist, schränken die kantonalen Energiegesetze (MuKEn) den Ersteinbau als primäre Hauptheizung ein. Informieren Sie sich vorab beim zuständigen kantonalen Energieamt.
Ja, das ist besonders lukrativ. Über einen Energiemanager kann die Speicherheizung gezielt dann geladen werden, wenn Ihre Photovoltaikanlage Überschussstrom produziert.
Ja, moderne Geräte erfüllen höchste Schweizer Sicherheitsstandards, verfügen über einen integrierten Überhitzungsschutz und arbeiten völlig emissionsfrei.
Ja. Der elektrische Anschluss muss aus Sicherheitsgründen und gemäss den Schweizer NIN-Vorschriften (Niederspannungs-Installations-Norm) von einem zertifizierten Elektroinstallateur durchgeführt werden.
Eco Swiss bietet Ihnen aber auch mobile Heizungslösungen an, die keine Installation benötigen.
Mit den modernen Speicher-Heizungen von Eco-Swiss-Solar ersetzen Sie einfach Ihren Stromfresser durch eine sparsame Vollspeicherheizung.