Wie arbeitet eine Nachtspeicherheizung technisch?


Einführung in die Nachtspeicherheizung
Nachtspeicherheizungen, auch als Speicherheizungen bekannt, sind eine spezielle Form von Elektroheizungen, die besonders in älteren Gebäuden verbreitet sind. Sie nutzen günstige Nachtstromtarife, um Wärmeenergie zu speichern und diese über den Tag verteilt abzugeben. Doch wie funktioniert diese Technik im Detail?

Aufbau einer Nachtspeicherheizung
Eine Nachtspeicherheizung besteht aus mehreren wesentlichen Komponenten, die zusammenarbeiten, um eine effiziente Wärmespeicherung und -abgabe zu gewährleisten:

1. Heizstäbe: Elektrische Heizelemente, die für die Erzeugung von Wärme verantwortlich sind.
2. Speicherkern: Ein Wärmespeicher aus Materialien wie Schamottestein oder Keramik, die Wärmeenergie über längere Zeit speichern können.
3. Isolierung: Eine äußere Isolierung verhindert, dass Wärme unkontrolliert entweicht.
4. Lüfter oder Konvektoren: Diese sorgen für die kontrollierte Wärmeabgabe in den Raum.

Der Aufbau ist auf eine langfristige Wärmespeicherung ausgelegt, was die Nachtspeicherheizung besonders in Zeiten niedriger Stromkosten attraktiv macht.

Technische Funktionsweise der Nachtspeicherheizung

Aufladung während der Nacht:
Die Nachtspeicherheizung wird nachts, wenn die Stromtarife günstiger sind, aufgeladen. Dabei fließt elektrischer Strom durch die Heizstäbe, die den Speicherkern auf bis zu 600 °C erhitzen. Der Speicherkern absorbiert die Wärme und speichert sie.

Speicherung der Wärmeenergie:
Dank des Materials des Speicherkerns, das eine hohe Wärmekapazität besitzt, bleibt die Energie über Stunden hinweg gespeichert. Die isolierende Außenhülle minimiert dabei Wärmeverluste.

Wärmeabgabe tagsüber:
Am Tag gibt die Nachtspeicherheizung die gespeicherte Wärme kontrolliert an den Raum ab. Dies geschieht entweder durch natürliche Konvektion (die Luft strömt durch das Gerät) oder durch einen eingebauten Lüfter, der die warme Luft in den Raum leitet. Moderne Geräte verfügen zudem über Thermostate, die die Wärmeabgabe regulieren.

Vorteile und Herausforderungen der Technik

Vorteile
* Nutzung von Nachtstrom: Niedrigere Energiekosten durch günstige Stromtarife in der Nacht.
* Einfache Installation: Kein Anschluss an ein Wasser- oder Heizungsnetz notwendig.
* Wartungsarm: Elektrische Systeme sind weniger wartungsintensiv als wassergeführte Heizungen.

Herausforderungen
* Hoher Stromverbrauch: Trotz günstiger Tarife können die Gesamtkosten hoch ausfallen.
* Trägheit: Die Heizleistung kann nicht spontan angepasst werden, da die Wärme vorab gespeichert wird.
* Umweltaspekt: Die Effizienz hängt stark von der Herkunft des Stroms ab (z. B. Kohle vs. erneuerbare Energien).

Fazit
Die Nachtspeicherheizung ist eine technisch interessante Lösung, die vor allem in Zeiten niedriger Strompreise Vorteile bietet. Sie funktioniert durch das Prinzip der Wärmespeicherung im Speicherkern, der nachts aufgeladen wird und die Wärme tagsüber abgibt. Allerdings sind moderne Alternativen wie Wärmepumpen häufig energieeffizienter und umweltfreundlicher, weshalb die Nachtspeicherheizung zunehmend durch andere Systeme ersetzt wird. 

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